Foto: Jörg Dembinski
Mit einem 29:32 (11:17) Auswärtserfolg beim Bayer 04 Leverkusen feierten die SPREEFÜXXE Berlin neunten Sieg in Folge.
Mit Kristina Fodjo und Anouk Nieuwenweg zurück im Kader, aber immernoch ohne Lara-Sophie Fichtner und Saskia Wagner, traten die Berlinerinnen beim Rekordmeister an. Nomi In den Braekt erzielte im ersten Angriff den ersten Treffer für die Gäste. Torfrau Zoe Ludwig fand ebenfalls gut ins Spiel und konnte in der Anfangsphase zwei 7m abwehren. Nach dem 0:5 durch Nomi In de Braekt nahmen die Gastgeberinnen in der 8. Minute ihr erstes Time Out. Eine Unterzahlperiode der FÜXXE bescherte den Leverkusenerinnen ihr erstens Tor zum 1:6 (10. Minute). Eine kurz darauffolgende Unterzahl konnten die Berlinerinnen für sich entscheiden und zogen von 2:7 auf 2:8 davon. Mit zwei Toren in Folge erhöhte Rückraumshooterin Naomi Conze auf 3:10 und 4:1. Neu-FÜXXIN Britt van der Baan verkürzte mit ihrem zweiten Siebenmetertreffer auf 5:11 (19. Minute). Die eigene Überzahl beim Stand von 6:11 nutzen die Müller Schützlinge aus, um bis zur 22. Minute weiter auf 6:13 davonzuziehen. Beim Stand von 8:13 sieben Minuten vor der Pause nahm auch die FÜXXE Trainerin ihre Auszeit. 15 Sekunden vor dem Pausenpfiff traf FÜXXE Kapitänin Lucy Gündel zum Halbzeitstand von 11:17.
„Wir starten richtig gut in die Partie und stehen vor allem hinten sehr stark,“ so FÜXXE Coach Susann Müller. „Wir halten uns vorne an die Taktik und erspielen uns die richtigen Chancen.“
Die zweite Hälfte begann wie die erste – mit einem Treffer der Gäste. Alissa Werle erhöhte per Konter auf 11:18. Wieder war es die niederländische Rechtsaußen Britt van der Baan, die mit einem Strafwurftreffer für die Werkselfen auf 13:21 verkürzen konnte. Doch auch in Unterzahl ließen sich die FÜXXE nicht aus dem Konzept bringen und konnten durch zwei Treffer von Kreisläuferin Jonna Schaube auf 16:25 erhöhen. Zwei schnelle Gegentore verärgerten Trainerin Susann Müller, die daraufhin ihre zweite grüne Karte zog. Rechtsaußen Gouveia erhöhte danach mit einem Doppelschlag auf 18:27. Eine weitere Unterzahlperiode konnten der Hauptstadtclub, auch aufgrund eines gehaltenen Siebenmeters von Danique Trooster, unbeschadet überstehen. So stand es Mitte der zweiten Hälfte 21:28. Leverkusens Trainerin Sybille Gruner sammelte ihre Spielerinnen noch einmal. Eine erneute Zeitstrafe gegen die Berlinerinnen nutzen ihre Mannschaft, um fünf Minuten vor Schluss auf 26:31 zu verkürzen. Michelle Stefes verwandelte ihren Strafwurf zum 26:32, bevor die letzten drei Treffer der Heimmannschaft gehörten, die mit dem letzten Angriff den 29:32 Endstand erzielten.
„Ich freue mich sehr über diesen Sieg, bin aber mit unserer zweiten Halbzeit und vor allem der Endphase nicht zufrieden,“ analysierte Susann Müller nach dem Spiel. „Das müssen wir uns anschauen und in den kommenden Spielen besser machen.“
„Wir sind sehr gut ins Spiel gestartet, so dass wir fast zehn Minuten kein Gegentor bekommen haben und selber sechs werfen konnten,“ so FÜXXIN Nomi In de Braekt. „Leider haben wir es nicht geschafft diese Leistung konstant durchzuhalten und wir konnten unsere Führung nicht weiter ausbauen. In die zweite Halbzeit starten wir wieder gut, jedoch konnten wir es auch dieses Mal nicht halten, so dass wir das Spiel im Endeffekt nur mit drei Toren gewinnen. Trotz dessen bin ich sehr stolz auf das Team, dass wir diese wichtigen zwei Punkte holen konnten. Wir wissen woran wie weiterarbeiten müssen, so dass wir nächste Woche gegen Regensburg unsere Leistung konstant halten können.“
Am kommenden Samstagabend empfangen die SPREEFÜXXE den Tabellensechsten ESV Regensburg im FUXXBAU.
Bayer04: Theobald, Muth, Zuzic; Ingenpaß 10, D. Gruner, Sterzik, Richartz, Souza, Cormann 5, Cruzado, Clauberg 5, Kreiselman, Mol 2, van der Baan 7/4, L. Gruber
FÜXXE: Trooster, Ludwig; Conze 6, Fodjo, Gouveia 5, Gündel 3, Stefes 2/1, Cappellaro 1, Thelemann, In de Braekt 3, Schaube 5, Nieuwenweg 1, Werle 3/1, Baßiner 3