Nach dem spielfreien Wochenende geht es für die SPREEFÜXXE Berlin in die heiße Endphase der Saison. Am morgigen Samstagabend sind die Hauptstädterinnen zu Gast beim deutschen Rekordmeister Leverkusen.
Seit jeher gilt der TSV Bayer 04 Leverkusen als Talentschmiede im deutschen Frauenhandball und führt immer wieder talentierte Spielerinnen an die Bundesliga und die Nationalmannschaft heran. Mit acht Titeln ist Leverkusen Rekordtitelträger der Bundesliga. Das junge Team der „Werkselfen“ belegt aktuell mit 8:38 Punkten den 14. Platz. Im Hinspiel Mitte November konnten die SPREEFÜXXE einen deutlichen 36:20 Heimsieg feiern.
„Wir sind in der entscheidenden Phase der Saison angekommen, da zählt nicht mehr, was in der Vergangenheit war,“ so FÜXXE Trainerin Susann Müller. „Wir müssen uns auf die Gegenwart fokussieren. Leverkusen hat in den letzten Spielen gezeigt, dass sie guten Handball spielen können.“
Bisher konnte das Team von Trainerin Sybille Gruner zwar nur drei Siege einfahren (zuhause gegen Rosengarten und Kirchhof, sowie auswärts in Lintfort), doch vor allem das Unentschieden beim Tabellenführer HC Leipzig Ende März, oder auch die knappe 33:34 Heimniederlage gegen die TG Nürtingen eine Woche später, zeigen das aktuelle Leistungsniveau der Nordrhein-Westfälinnen.
Mit Linksaußen Dana Gruner (105/47 Tore), Kreisläuferin Annika Ingenpaß (100/1), Britt van der Baan (82/17), die niederländische Linkshänderin Denise Mol (81), Spielmacherin Sophia Cormann (73) oder auch er erst 18-jährigen Rückraumspielerin Jessy-Marlonne Souza (58/1) haben die Gastgeberinnen einige Spielerinnen mit über 50 Feldtoren im Kader. Im Tor stehen die 19-jährige Merle Muth und die 30-jährige Kroatin Nela Zuzic, die letzte Woche ihr Karriereende für den Sommer bekanntgegeben hat.
„Mit Leverkusen erwartet uns kein leichter Gegner. Der Stand in der Tabelle täuscht und sie haben in der vergangenen Zeit gezeigt, wie gut sie spielen können,“ so FÜXXE Spielmacherin Lara-Sophie Fichtner, die ab Sommer das Trikot der Werkselfen tragen wird. „Für uns gilt es da weiterzumachen, wo wir vor der kurzen Pause aufgehört haben: aus einer stabilen und aggressiven Abwehr in unser Tempospiel zu kommen.“
Anpfiff in der knapp 555 km entfernten Ostermann Arena ist am Samstag, den 18. April 2026 um 20:00 Uhr.