Spreefüxxe Berlin

Torfestival in Berlin

Foto: Vincent Brosow

Mit einem 39:32 (19:15) Heimsieg gegen den ESV Regensburg konnten die SPREEFÜXXE Berlin ihren zehnten Sieg in Folge feiern.

Die Gastgeberinnen begannen immernoch ohne die verletzten Rückraumspielerinnen Lara-Sophie Fichtner und Saskia Wagner im Kader. In einer ausgeglichenen Anfangsphase legten die beiden Schiedsrichter von Beginn an eine strenge Linie und beorderten jeweils im ersten Angriff eine Abwehrspielerin mit zwei Minuten auf die Bank. In der 5. Minuten erzielte Nomi In de Braekt mit einem schönen Schlagwurf von Halbrechts die 3:2 Führung für die Berlinerinnen. Regensburg ging zweimal in Führung, doch beide Male war es Linksaußen Alissa Werle, die für ihr Team den Ausgleich erzielte (8:8/11. Minute). Eine Unterzahlperiode beim Stand von 10:11 ab der 17. Minute konnten die Gastgeberinnen durch Tore von Lucy Gündel und Jonna Schaube für sich entscheiden und kamen auf 12:12. Berlin ging durch Leoni Baßiner mit 15:14 in Führung und Torfrau Danique Trooster konnte in der nächsten Abwehrsequenz einen Strafwurf entschärfen. Regensburg musste daraufhin eine Zeitstrafe absitzen. In Überzahl nutzen die FÜXXE die Räume im Angriff und bauten ihren Vorsprung auf 18:14 aus. Die Bunkerladies verkürzten dreizehn Sekunden vor der Pause noch auf 18:15. Berlin bekam noch einen Angriff, der mit einem Freiwurf endete. Naomi Conze nahm sich den Ball, versenkte ihn direkt im Tor und so ging es mit einer 19:15 Führung in die Halbzeit.

„Das war eine Halbzeit mit viel Tempo auf beiden Seiten,“ so Trainerin Susann Müller. „Wir haben zu Spielbeginn ein paar Probleme in der Abwehr, doch dies konnten wir schnell korrigieren.“

Die neunfache Torschützin Jonna Schaube eröffnete die zweite Hälfte und erhöhte auf 20:15. Der Hauptstadtclub baute die Führung immer weiter aus und zog bis zur 39. Minute auf 26:18 davon. Regensburgs Trainer Bernhard Goldbach nahm seine zweite Auszeit und versuchte den Lauf der Gastgeberinnen zu stoppen, indem er seine Abwehr auf eine 5:1 Formation umstellte. Doch auch diese konnte die SPREEFÜXXE nicht aufhalten. Michelle Stefes traf drei Minuten später per Siebenmeter zur ersten zehn Tore Führung – 29:19. Die Bayerinnen stellten nun auch ihren Angriff um und agierten im 7 gegen 6. Beim 30:22 legte auch FÜXXE Trainerin Susann Müller ihre grüne Karte und sammelte ihre Mannschaft. Die Gäste waren durch ihr konsequentes Überzahlspiel immer wieder über den Kreis erfolgreich und kamen in der 48. Minute auf 32:25 heran. Naomi Conze erhöhte fünf Minuten später durch eine schöne Eins gegen Eins Aktion auf 35:27. Nach ihrem letzten Time Out und zwei schnellen Toren verkürzten die Regensburgerinnen nochmal auf 36:29. Doch das Spiel war entschieden und Rechtsaußen Anaïs Gouveia erzielte den letzten Berliner Treffer zum 39:31, bevor die Gäste zum 39:32 Endstand trafen.

„Wir stehen die letzte Viertelstunde konsequent in Unterzahl in der Abwehr,“ analysiert SPREEFÜXXE Coach Susann Müller nach dem Spiel. „Das macht sich natürlich in der Anzahl der Gegentoren bemerkbar, aber wir lösen diese Aufgabe in Perioden richtig gut. Vorne sind wir sehr konsequent und haben unsere Chancen gut ausgenutzt.“

„Nach einem recht ausgeglichenen Spielbeginn konnten wir uns gegen Ende der ersten Halbzeit einen kleinen Vorsprung erarbeiten, der uns ermöglichte, mit mehr Selbstvertrauen in die zweite Halbzeit zu gehen,“ so FÜXXE Rechtsaußen Anaïs Gouveia. „Im Verlauf des Spiels bewahrten wir die Ruhe, auch in schwierigeren Phasen, und meiner Meinung nach war genau das der Schlüssel zu unserem Sieg gegen Regensburg. Die Unterstützung des Publikums und unserer Fans war ebenfalls entscheidend, dank ihnen konnten wir ein Spiel mit vielen schönen Momenten bieten.“

Am kommenden Samstag geht es für die SPREEFÜXXE zum Tabellenvierten HC Rödertal.

FÜXXE: Trooster, Ludwig; Conze 3, Fodjo, Gouveia 6, Gündel 2, Stefes 3/1, Cappellaro, Thelemann, In de Braekt 3, Schaube 9, Nieuwenweg 3, Werle 5, Baßiner 4

ESV: Arno, Jaeschke; Lettl, Peter 6/3, Goldbach, Mustafic 5, Kessler 3, Härtl 3, Fuhrmann 1, Birnkammer 5, Kollmer, Opitz 1, Feles, Stürenburg, Hahn 5, Ewald 2

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