Spreefüxxe Berlin

Souveräner Heimerfolg für die SPREEFÜXXE

Foto: Vincent Brosow

Vor knapp 500 Zuschauern feierten die FÜXXE einen auch in der Höhe verdienten 33:17-Erfolg gegen die Luchse aus Rosengarten. Die Gäste waren ohne ihren Cheftrainer Dubravko Prelcec angereist, der auf der Bank von Geschäftsführer Sven Dubrau vertreten wurde.

Die Partie begann ausgeglichen. Nach dem ersten Treffer der Luchse erzielte Anaïs Gouveia in der 3. Minute nach schönem Zuspiel von Naomi Conze den Ausgleich vom Kreis. Eine frühe Überzahlsituation konnten die Gastgeberinnen zunächst nicht nutzen, sodass es nach sieben Minuten 3:3 stand. Kurz darauf markierte erneut Rechtsaußen Gouveia ihren bereits dritten Treffer zum 4:3, was die Gäste in der 9. Minute zur ersten Auszeit zwang. Angela Cappellaro sorgte mit einem Doppelschlag vom Kreis für die 6:4-Führung, ehe Naomi Conze Mitte der ersten Halbzeit auf 8:5 erhöhte. Zwei vergebene Konter verhinderten zunächst eine noch deutlichere Führung der Berlinerinnen. Für den schönsten Treffer des Spiels sorgten Torfrau Danique Trooster und Linksaußen Michelle Stefes in der 20. Minute: Einen langen Pass von Trooster verwandelte Stefes spektakulär per Kempa zum 11:6. Dreißig Sekunden vor der Pause erhöhte Lara-Sophie Fichtner auf 16:10, ehe Rosengarten noch zum 16:11 Halbzeitstand verkürzen konnte.

Nach dem Seitenwechsel stand Zoe Ludwig im Tor der SPREEFÜXXE und die Gastgeberinnen dominierten die Partie nun klar. Anouk Nieuwenweg traf direkt im ersten Angriff zum 17:11, ehe ein 3:0-Lauf die Führung auf 19:11 anwachsen ließ. Erst in der 35. Minute gelang den Gästen der erste Treffer der zweiten Halbzeit zum 19:12. Die starke Berliner Abwehr ließ gemeinsam mit Zoe Ludwig im Tor kaum noch klare Chancen zu. Angela Cappellaro erhöhte auf 21:12, woraufhin die Gäste erneut eine Auszeit nahmen. Auch in Überzahl blieben die Füchse konzentriert und bauten den Vorsprung weiter aus. Lange Berliner Abwehrsequenzen von teilweise über einer Minute prägten nun das Spiel. In der 45. Minute erzielte Leoni Baßiner die erste zehn-Tore-Führung zum 23:13 und legte wenig später das 24:13 nach. Selbst eine Unterzahlphase in der 47. Minute, darunter 40 Sekunden in doppelter Unterzahl, überstanden die Gastgeberinnen souverän – Kapitänin Lucy Gündel erhöhte dabei sogar auf 26:13. Der dritte Treffer der Gäste fiel erst in der 51. Minute per Siebenmeter zum 26:14. Auch in Unterzahl blieben die Füchse erfolgreich und erhöhten auf 28:15. Alissa Werle erzielte fünfeinhalb Minuten vor Schluss den 30. Treffer für die Heimmannschaft. Den Schlusspunkt setzte Nomi In de Braekt zum deutlichen 33:17-Endstand. Besonders beeindruckend: Die Füchse kassierten in der gesamten zweiten Halbzeit lediglich vier Feldtore.

„Wir haben heute über 60 Minuten eine sehr konzentrierte Leistung gezeigt. Vor allem unsere Abwehrarbeit zusammen mit den Torhüterinnen war der Schlüssel zum Erfolg,“ so SPREEFÜXXE Coach Susann Müller nach dem Spiel. „Dass wir in der zweiten Halbzeit nur vier Feldtore zulassen, spricht für die Intensität und Disziplin der Mannschaft. Im Angriff haben wir geduldig gespielt und immer wieder schöne Lösungen gefunden. Besonders freut mich, dass jede Spielerin ihren Beitrag zu diesem Sieg geleistet hat.“

„Der Sieg war sehr wichtig, um uns positive Energie für die Endphase der Saison zu geben,“ ergänzt die fünffache Torschützin Anaïs Gouveia. “Es war eine sehr gute Mannschaftsleistung sowohl im Angriff als auch in der Abwehr, bei der jeder sein Bestes und seine Kreativität einbringen konnte. Wir sind sehr glücklich, die letzten beiden Heimpunkte der regulären Saison eingefahren zu haben.“

Am kommenden Samstag sind die FÜXXE zum letzten Spiel der offiziellen Spielrunde in Melsungen zu Gast bei der SG 09 Kirchhof.

Durch den Heimerfolg haben sich die Berlinerinnen den Relegationsplatz und die Chance zum Aufstieg ins Oberhaus gesichert. Die beiden Partien gegen den Erstligisten SV Union Halle Neustadt finden am 03.06. und 06.06. statt. Weitere Informationen dazu folgen.

 


FÜXXE: Trooster, Ludwig; Conze 3, Fichtner, 2, Fodjo 1, Gouveia 5, Gündel 5, Stefes 4/1, Cappellaro 3, Thelemann, In de Braekt 2, Schaube, Nieuwenweg 2, Werle 3, Baßiner 3


Luchse: Döring, Rossignoli; Harms, Christiansen 6/2, Hinz 2, Mathwig, Pieszkalla 2, Forsbach, Petersen 1, Hinrichs 2, Jopp, Sperling, Ackmann 4, NIemann