Foto: Melanie Brandenburg
Mit einem 21:31 (8:15) feiern die SPREEFÜXXE Berlin einen Auswärtssieg im Ostderby beim HC Rödertal.
Mit Lara-Sophie Fichtner zurück im Kader ging der Hauptstadtclub vor knapp 500 Zuschauern im Bienenstock, darunter viele angereiste FÜXXE Fans, in die Partie. Rödertal begann in der gewohnten 5:1 Abwehrformation. Die Berlinerinnen starteten stark und so traf Linksaußen Alissa Werle gleich im ersten Angriff zum 0:1. Eine frühe Zeitstrafe gegen die Gastgeberinnen nutzen die FÜXXE um bis zur 6. Minute auf 1:4 davon zu ziehen. Rödertal tat sich schwer im Angriff und konnte erst in der 9. Spielminute den zweiten Treffer zum 2:6 Anschluss erzielen. Kurz darauf nahm Bienentrainerin Maike Daniels bereits ihre erste Auszeit. In Überzahl konnte Zoe Ludwig einen Strafwurf parieren und im Angriff konnten ihre Mitspielerinnen die Führung auf 2:8 ausbauen. Anouk Nieuwenweg erzielte in der 18. Minute den zehnten Treffer für ihre Team, während die Sächsinnen im darauffolgenden Angriff ihr drittes Tor erzielten. Nach dem Kontertreffer von Rechtsaußen Anaïs Gouveia zum 4:13 in der 21. Minute, legte die Rödertaler Bank bereits ihre zweite grüne Karte. Daniels beorderte ihre Abwehr zurück in eine 6:0 Formation, doch Naomi Conze traf aus dem Rückraum zur zehn Tore Führung (4:14). Auf der Gegenseite kam auch Rödertals Shooterin Rozemarijn Alderden langsam in Wurflaune und traf doppelt zum 6:14 Anschluss. Zwei Minuten vor der Pause war es Jonna Schaube für die Berlinerinnen vom Kreis, die das 6:15 erzielte, bevor Rödertal mit zwei weiteren Toren den 8:15 Halbzeitstand herstellte.
FÜXXE Kapitänin Lucy Gündel erhöhte nach dem Seitenwechsel direkt auf 8:16, bevor Jonna Schaube eine Zeitstrafe absitzen musste. Die folgende Unterzahlperiode nutzen die Gastgeberinnen, um auf 11:19 heranzukommen. Drei weitere Rödertaltreffer veranlassten FÜXXE Coach Susann Müller dazu, ein Time Out zu nehmen und ihre Mannschaft beim 14:19 zu versammeln. Zwei Tore binnen zwei Minuten stellten den alten sieben Tore Vorsprung wieder her (14:21). Die Bienen kamen durch zwei Siebenmetertreffer wieder auf 16:22 heran. Ein Doppelschlag von Naomi Conze zum 16:24 brachte die Gäste in der 49. Minute auf die Siegerstraße. Zehn Minuten vor dem Ende beim 18:25, wechselte Berlin die Torfrau und Danique Trooster stand jetzt zwischen den Pfosten. Leoni Baßiner und erneut Naomi Conze erhöhten auf 19:27. Fünf Minuten vor Schluss nahm Rödertal das letzte Time Out und traf nochmal zum 21:28, doch das Spiel war entschieden. Michelle Stefes versenkte mit knapp einer Minute Restspielzeit einen Siebenmeter, bevor Naomi Conze mit ihrem achten Treffer zum 21:31 Endstand traf.
„Wir waren über 60 Minuten ‚on fire‘. Von Anfang an stand unsere Abwehr, wir waren sehr beweglich und kompakt,“ so die achtfache Torschützin. „Dieses Selbstbewusstsein konnten wir für unseren Angriff nutzen. Das Spiel hat richtig Spaß gemacht und wir sind sehr froh, dass wir diese wichtigen Punkte geholt haben.“
„Ich bin sehr glücklich über diesen wichtigen Auswärtssieg,“ sagte FÜXXE Trainerin Susann Müller nach dem Spiel. „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, was sie hier geleistet hat.“
Die SPREEFÜXXE belegen somit weiterhin Platz 2 in der Tabelle. Am kommenden Samstag empfangen die Berlinerinnen den Tabellenführer HC Leipzig zum nächsten Ostderby. Für dieses Spiel gibt es eine besondere Aktion: Das 1-Euro Spiel für alle in grün. Mehr Informationen dazu gibt es auf den Social Media Kanälen der SPREEFÜXXE Berlin.
HCR: Schutrups, Rammer; Shaul 1, Huth 1, Meersteiner, Ott 1, Foley 4, Dekker 1, Eckart, Davenport 3/2, Smolik, Alderden 5, Wolff, Frankova 1, Pekala, Stankovic 3
FÜXXE: Trooster, Ludwig; Conze 8, Fichtner, Fodjo, Gouveia 3, Gündel 4, Stefes 1/1, Cappellaro, Thelemann, In de Braekt, Schaube 2, Nieuwenweg 2, Werle 7/5, Baßiner 4