Spreefüxxe Berlin

Kantersieg in der Hansestadt

Foto: Vincent Brosow

Mit einem 20:35 (8:19) Sieg beim Rostocker HC fahren die SPREEFÜXXE Berlin weitere zwei Punkte auf dem Pluskonto ein.

Rostock erzielte im ersten Angriff das erste Tor der Partie, doch die Berlinerinnen konnten durch Naomi Conze nach der schnellen Mitte zum 1:1 ausgleichen. Zoe Ludwig, die im Berliner Tor begann, konnte zu Beginn u.a. einen 7m entschärfen und gab ihrem Team damit gerade in der Anfangsphase den nötigen Rückhalt. Jonna Schaube traf in der 6. Minute zum 1:4. Zwei Pfostentreffer verhinderten eine höhere Führung in der Startphase, doch Rechtsaußen Anaïs Gouveia erhöhte per Konter auf 1:6. Heimtrainer Dominic Buttig reagierte bereits in der 9. Minute mit seiner ersten Auszeit. Nach neun Minuten ohne Treffer konnte seine Mannschaft kurz darauf auf 2:7 verkürzen. Eine vierminütige Unterzahlperiode der Gäste nutzen die Gastgeberinnen um bis Mitte der ersten Halbzeit auf 5:9 zu verkürzen. Doch die Berlinerinnen kamen immer wieder nach guten Abwehrsequenzen ins Tempospiel und konnten so ihre Führung innerhalb von zehn Minuten auf 8:16 ausbauen. Rostock nahm bereits das zweite Time Out, doch es waren weiterhin die FÜXXE, die den Ton angaben. Michelle Stefes erzielte vier Minuten vor der Pause die erste zehn Tore Führung (8:18) und traf auch kurz darauf zum 8:19 Halbzeitstand.

„Wir kommen abwehrmäßig etwas schwerfällig ins Spiel, fangen uns dann aber schnell,“ analysiert SPREEFÜXXE Coach Susann Müller.  „Wir lassen nur acht Gegentreffer zu und spielen tollen Handball nach vorne.“

Die Rostock Dolphins starteten mit einer 5:1 Abwehr in die zweite Hälfte. Nach einer Unterzahlperiode der SPREEFÜXXE nahm Trainerin Susann Müller in der 36. Minute eine Auszeit. Naomi Conze traf zum 12:23 und hatte damit die ersten vier Berliner Tore erzielt. Erneut gerieten die Gäste in Unterzahl, doch Danique Trooster, die jetzt zwischen den Pfosten stand, hielt den Kasten sauber. Kreisläuferin Jonna Schaube traf Mitte der zweiten Halbzeit zum 14:26. Per Strafwurf erhöhte Michelle Stefes elf Minuten vor Schluss auf 17:30. Rostock legte in der 53. Minute beim 17:32 nochmal eine grüne Karte, doch das Spiel war längst entschieden. Auch die dritte Zeitstrafe gegen Berlins Anouk Nieuwenweg und eine erneute Unterzahlperiode konnten drei Minuten vor dem Ende nichts mehr am souveränen Auswärtserfolg der SPREEFÜXXE ändern. Die Dolphins trafen 20 Sekunden vor dem Schlusspfiff zum 20:35 Endstand.

„Ich bin sehr glücklich, auch über die Höhe dieses Sieges,“ so Berlins Trainerin Susann Müller nach dem Spiel. „Alle neun eingesetzten Feldspielerinnen haben sich in die Torschützenliste eingetragen, das freut mich ganz besonders. Danke auch an alle angereisten Berliner Fans für Eure Unterstützung.“

„Wir haben heute insgesamt ein gutes Spiel gemacht und vieles von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten,“ sagt die neunfache Torschützin Michelle Stefes. „Natürlich sind uns noch einige Fehler unterlaufen, an denen wir weiterarbeiten und die wir künftig besser machen müssen. Trotzdem bin ich sehr froh, wie wir das heute gemeinsam gelöst haben. Wir sind als echte Mannschaft aufgetreten, haben füreinander gearbeitet und hatten dabei auch Spaß – und genau das ist am Ende entscheidend.“

Die SPREEFÜXXE stehen jetzt aufgrund der internationalen Woche vor einem spielfreien Wochenende. Am Freitag, den 13. März ist der Hauptstadtclub dann im Nachholspiel des 14. Spieltages zu Gast in Rosengarten.

RHC: Clasen, Tants; Franz 1, Beuck 2, Dubrau, Wohlfeil 1, Schulz, H. Strack, Wolf 4, Drewnik 7/3, L. Strack, Konarske 2, Köppen 2, Pieth 1

FÜXXE: Trooster, Ludwig; Conze 6, Gouveia 1, Gündel (n.e.), Stefes 9/4, Cappellaro 1, Thelemann 5, In de Braekt 2, Schaube 5, Nieuwenweg 3, Baßiner 3

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