Spreefüxxe Berlin

Der Favoritenschreck kommt in den FUXXBAU

Am morgigen Samstagabend empfangen die SPREEFÜXXE Berlin den SV Werder Bremen in der Sporthalle in Charlottenburg. Man könnte die Mannschaft von Trainerin Renee Verschuren getrost als „Favoritenschreck“ abstempeln, denn sie haben in heimischer Halle nicht nur den Berlinerinnen einen Punkt abgenommen (das Hinspiel Ende Oktober endete 21:21), sondern hat man auch den Tabellenführer Leipzig geschlagenen. Im letzten Spiel Ende Februar kam man jedoch nicht über ein 22:22 gegen Rosengarten hinaus.

„In den letzten Spielen hat Bremen gezeigt, dass sie ein Team voller Überraschungen sind. Wir wollen uns aber auf uns fokussieren und an unseren Stärken festhalten. Wir haben unser Ziel fest vor Augen,“ so FÜXXE Rückraumspielerin Naomi Conze, die selbst von 2018 bis 2025 das Trikot der Norddeutschen trug.

Vor der Saison musste man neben ihr noch einige Abgänge kompensieren. Vor allem die beiden Ruwe Schwestern strahlen aus dem Rückraum eine immense Torgefahr aus. So führt Emma mit 107/53 Treffern die interne Torschützenstatistik vor Rückraumspielerin Luca Marie Schumacher (65) und Schwester Leni (62) an. Luise Albert (56/3) und Linkshänderin Anna Lena Bergmann (50) folgen auf den nächsten Plätzen. Auf den Außenbahnen wirbeln links Tessa Budelmann (44) und rechts Malin Pods (44) und Mara Birk (29/19). Am Kreis müssen die Hansestädterinnen seit auf Alina Defayay verzichten, die sich Mitte Februar im Spiel gegen den HC Leipzig einen Kreuzbandriss zuzog. Mit Meike Becker (39 Tore) verfügt man jedoch über eine weitere Kreisläuferin. Im Tor hält die Polin Wioleta Pajak mit neun Paraden pro Spiel ihrer Abwehr den Rücken frei.

Der Hauptstadtclub möchte seine Siegesserie weiter ausbauen und nach den beiden letzten Auswärtserfolgen in Rostock und Rosengarten in heimischer Halle erneut doppelt punkten.

„Ich muss niemandem erklären, worum es in diesem Spiel geht,“ so SPREEFÜXXE Trainerin Susann Müller. „Wir wissen genau welcher Gegner und welches Spiel uns erwarten. Wir dürfen aber nicht vergessen, auch auf uns und unserer Stärken zu schauen und diese auszuspielen.“

Anpfiff ist am Samstag, den 21. März 2026 um 19:30 Uhr in der Sporthalle Charlottenburg. Tickets gibt es an der Abendkasse. 

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