Spreefüxxe Berlin

Blitzstart in Mainz: SPREEFÜXXE sichern sich Auswärtserfolg

Foto: Mainz 05

Mit einem 23:27 (11:14) Sieg bei Mainz 05 konnten die SPREEFÜXXE wichtige Auswärtspunkte auf ihrem Konto verbuchen.

Ohne Anouk Nieuwenweg, Kristina Fodjo und Saskia Wagner traten die Berlinerinnen am Valentinstag in der Stadt am Rhein an. Die Gäste kamen mit schnellen Beinen und sehr wach aus dem Bus. Mit einem 0:6 Lauf zwangen sie die Meenzer Dynamites bereits in der 7. Minute zum ersten TimeOut. Das schönste Tor des Spiels war das zum 0:7: FÜXXE Torfrau Zoe Ludwig spielte einen langen Pass auf Linksaußen Alissa Werle, die diesen in der Luft annahm und als Kempawurf im gegnerischen Tor unterbrachte. In einer Unterzahlperiode ab der 9. Minute konnten dann auch die Gastgeberinnen ihren ersten Treffer zum 1:7 erzielen. Eine weitere Zwei-Minuten-Strafe aufgrund eines Wechselfehlers brachte die Gastgeberinnen auf 2:7, welche danach konsequent bis Ende des Spiels im Angriff mit 7:6 agierten. Mitte der zweiten Halbzeit traf Berlins Naomi Conze zum 3:8 und mit einem Kontertor erhöhte FÜXXE Kapitänin Lucy Gündel auf 4:11. Weitere zwei Minuten in Unterzahl nutzten die Mainzerinnen, die in Überzahl im 7:5 spielten, in der 24. Minute um von 6:13 auf 10:13 zu verkürzen. Lara-Sophie Fichtner traf kurz vor der Halbzeit zum 10:14, bevor Mainz den 11:14 Pausenstand erzielen konnte.

„Wir starten überragend in das Spiel und kommen schnell in Führung,“ so SPREEFÜXXE Trainerin Susann Müller. „Mitte der zweiten Halbzeit kommt unser Angriffsspiel dann etwas in Stocken und wir machen uns das Leben erneut selbst schwer.“

Zwei Berliner Pfostentreffer beim 12:14 verhinderten eine höhere Führung für die Gäste. Mainz trat weiterhin im 7:6 an. Dies nutzte Lucy Gündel in der 40. Minute nach einem Ballgewinn und traf das Empty Goal zum 14:18. Elf Minuten vor dem Ende stand die vier Tore Führung der FÜXXE, welche Spielmacherin Leoni Baßiner mit ihrem Treffer zum 17:21 festigte. Doch zwei schnelle Tore ließen bei den Gastgeberinnen in der 51. Minuten noch einmal Hoffnung aufkommen. Doch ein Kontertor durch Anaïs Gouveia zum 19:22 und eine darauffolgende Zeitstrafe gegen die Bank von Mainz ließen diese schnell wieder verpuffen. Fünf Minuten vor Schluss brachte Lucy Gündel ihr Team auf 21:24 und Mainz reagierte mit einer Auszeit. Mit zwei verbleibenden Minuten auf der Uhr beim Stand von 22:25 gingen die Dynamites in die offene Manndeckung, gewannen den Ball und erzielte den 23:25 Anschluss. Doch die erfahrene FÜXXIN Michelle Stefes setzte mit ihrem Doppelschlag den Schlusspunkt zum 23:27 Endstand.

„Ich bin sehr zufrieden mit unserer Abwehrleistung und 23 Gegentoren, wenn man bedenkt, dass wir über 45 Minuten in Unterzahl spielen,“ so Susann Müller weiter. „Im Angriff haben wir gute und weniger gute Phasen. Daran werden wir in den kommenden Tagen arbeiten.“

„Wir freuen uns über die zwei Auswärtspunkte. Besonders froh sind wir, dass wir den Start so gut gestalten konnten und uns damit etwas Sicherheit geben konnten,“ sagte Spielmacherin Lara-Sophie Fichtner nach dem Spiel. „Leider haben wir uns es uns dann wieder schwerer gemacht, als wir müssen. Aber durch unsere kämpferische Einstellung, konnte uns das nichts ausmachen. Daran werden wir jetzt arbeiten, um das für die Zukunft noch besser zu machen.“

Die SPREEFÜXXE halten damit aktuell punktgleich mit Nürtingen und Rödertal den 4. Tabellenplatz. Am kommenden Samstag kommt der Aufsteiger der HSG Freiburg zu Besuch in den FUXXBAU.

Mainz: Kryeziu, Orowicz; Weidle 1, Probst 2/2, Kühlborn, Burgard 3, Schulze 1, Bartaseviciute, Feiniler 3, Kern 2, Thoß 1, Schweikart 1, Grawe 1, Rhein, Ramacher 5, Specht 2

FÜXXE: Trooster, Ludwig; Conze 2, Fichtner 4, Gouveia 5, Gündel 4, Stefes 4/1, Cappellaro, Thelemann 1, In de Braekt, Schaube, Werle 1, Baßiner 6/3

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