Spreefüxxe Berlin

Torreicher Heimsieg für die SPREEFÜXXE

Foto: Vincent Brosow

Mit einem 37:27 (15:11) gegen die TuS Lintfort konnten die SPREEFÜXXE Berlin ihren achten Heimsieg in der laufenden Saison einfahren.

Ohne vier Spielerinnen war es übersichtlich auf der Berliner Auswechselbank. Die Gäste aus Lintfort nahmen von Anfang an das Tempo aus dem Spiel und spielten lange Angriffe. Daraus resultierten dementsprechende Abwehrsequenzen für die Gastgeberinnen und so stand es nach 15 Minuten nur 4:4. Berlin fand im Angriff nicht gut ins Spiel. Eine Zeitstrafe gegen Naomi Conze nutzen die Gäste um 6:8 in Führung zu gehen. Doch Leonie Baßiner konnte wenig später zum 10:10 ausgleichen. Nach einem Lintforter Time Out beim Stand von 11:10 beorderte SPREEFÜXXE Coach Susann Müller ihre Abwehr in eine 5:1 Formation. Acht Minuten lang blieb der Hauptstadtclub daraufhin ohne Gegentreffer. Zwei Kontertore durch Anouk Nieuwenweg und Alissa Werle brachten die 13:10 Führung. Lintfort brach den Torfluch und konnte so kurz vor der Pause noch auf 15:11 verkürzen.

„Wir haben durch die Abwehrumstellung nicht nur besser ins Spiel gefunden, sondern konnten dann auch unser Tempo gehen,“ so Berlins Trainerin Susann Müller. „So konnten wir uns noch vor der Halbzeit einen verdienten Vorsprung erarbeiten.“

Lintfort kam in einer Überzahlperiode kurz nach dem Seitenwechsel beim 16:14 nochmal auf zwei Tore heran. Berlin nutze eine eigene Überzahl danach ebenfalls aus, um von 19:17 auf 21:17 davonzuziehen. Die beste Berliner Torschützin des Tages, Leoni Baßiner, traf Mitte der zweiten Halbzeit zum 25:20. Die Gäste agierten fortan mit 7:6 im Angriff. Den aus einer roten Karte gegen Anaïs Gouveia resultierenden Strafwurf nutze Svenja Rottwinkel in der 47. Minute zum 26:21.  Die folgende Unterzahlperiode überstanden die FÜXXE durch zwei Treffer von Kreisläuferin Angela Cappellaro unbeschadet (28:22). Torfrau Zoe Ludwig nutzte das leere Lintforter und erzielte drei Minuten vor dem Ende bereits ihren zweiten Treffer zum 35:26. Den Schlusspunkt setzte Linksaußen Michelle Stefes, die heute auch im Rückraum aushalf, mit ihrem zweiten Tor zum 37:27 Endstand.

„Unsere Ausstrahlung und Energie auf dem Feld war am Samstag deutlich besser als zuvor,“ so Spielmacherin Leoni Baßiner nach dem Spiel. „Trotz eines stark geschwächten Kaders haben wir als Team alles herausgeholt und bis zum Schluss gekämpft. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir uns mit einfachen, aber wichtigen Toren belohnt und darauf wollen wir in den kommenden Spielen weiter aufbauen.“

Nächstes Wochenende geht es für die Berlinerinnen wieder auf Reisen. Am Samstagabend ist man zu Gast beim FSV Mainz 05.

 

FÜXXE: Trooster, Ludwig 2; Conze 1, Fichtner 3, Gouveia 2, Stefes2, Cappellaro 3, Thelemann 1, Schaube 4, Nieuwenweg 5, Werle 5/1, Baßiner 9/3


TuS: Poláčková, Brandt; Mattig 5, Lupisella 1, Broders, Damuleviciute, Kleijkers 3, Corsten 1, Vlaswinkel 2, Willing 2, Rottwinkel 8/4, Manthei, Udaw 4, Rosner 1

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