Spreefüxxe Berlin

FÜXXE gewinnen Raubtierduell bei den Luchsen

Im Nachholspiel des 14. Spieltages hat der Hauptstadtclub am Freitagabend mit einem 25:28 (11:12) bei den Luchsen in Rosengarten weitere zwei Pluspunkte eingefahren.

Ohne Moana Thelemann, Kristina Fodjo, Lara-Sophie Fichtner und Saskia Wagner traten die Berlinerinnen in der Nordheidehalle an. Die Luchse starteten in ihrer bekannten 5:1 Abwehr. Die Gäste fanden in den Anfangsminuten gute Lösungen und lagen in der 5. Minute mit 1:3 in Front. Doch drei Minuten später fanden auch die Gastgeberinnen vor heimischem Publikum besser ins Spiel und konnten zum 3:3 ausgleichen. Die FÜXXE leisteten sich zu viele Fehlwürfe und dies nutzen die die Luchse um sich bis zur 14. Minute eine 8:5 Führung zu erspielen. FÜXXE Trainerin Susann Müller nahm daraufhin ihre erste Auszeit. „Wir haben nach der Startphase den Faden verloren und uns vorne zwar gute Chancen erspielt, diese aber nicht reingemacht,“ so die 37-jährige nach dem Spiel. „Dass wir dann in Rückstand geraten, ist ein hausgemachtes Problem.“ Nach neun torlosen Minuten beendet Alissa Werle die Berliner Torflaute und erzielt per Strafwurf in der 18. Minute den 9:6 Anschlusstreffer. Die Berlinerinnen kamen wieder ran und nun legte Luchse Trainer Dubravko Prelcec beim 10:8 fünf Minuten vor der Pause seine grüne Karte. Erneut war es Linksaußen Alissa Werle, die zum 10:10 Ausgleich traf. Eine Unterzahlperiode kurz vor der Pause überstanden die Gäste schadlos und so konnte Anaïs Gouveia quasi mit der Halbzeitsirene den 11:12 Pausenstand erzielen.

Der erste Treffer nach dem Seitenwechsel gehörte den Norddeutschen zum Ausgleich 12:12. Doch eine doppelte Überzahl für die FÜXXE nutzen diese zur 14:16 Führung und erzwangen damit das nächste Time Out der Luchse in der 39. Minute. Die Berlinerinnen bauten die Führung weiter aus und so mussten die Gastgeberinnen bereits beim Stand von 16:20 in der 43. Minute ihre letzte Auszeit nehmen. Drei Minuten später sah FÜXXE Kapitänin Lucy Gündel nach einem Gesichtstreffer die rote Karte. Nach der daraus resultierenden Unterzahlperiode lagen die Gäste noch immer mit vier Toren vorne (18:22). Rosengarten kam neun Minuten vor Ende nochmal auf 21:23 heran und Berlins Coach Susann Müller reagierte mit einer Auszeit. Naomi Conze traf aus dem Rückraum zum 22:26 und es waren noch knapp sechs Minuten auf der Spieluhr.  Rosengarten kam erneut auf zwei Tore heran, doch Leoni Baßiner setzte mit ihrem Treffer zum 25:28 den endgültigen Schlusspunkt.

„Wir haben ein hartes Spiel erwartet und genauso ist es gekommen. Wir sind gut in die Partie gestartet, aber Rosengarten hat uns unser Tempospiel lange Zeit nicht aufziehen lassen und auch ihre Torfrau hat stark gehalten,“ so FÜXXE Kreisläuferin Angela Cappellaro. „Trotzdem haben wir nicht aufgegeben – auch dank der Unterstützung unserer Fans, die vor Ort waren – und in der zweiten Halbzeit konnten wir uns einen kleinen Vorsprung erarbeiten, den wir bis zum Schluss verteidigt haben. Das war sicher nicht unsere beste Leistung aber am Ende nehmen wir zwei sehr wichtige Punkte mit. Jetzt gilt es, das Spiel zu analysieren und uns auf die nächste wichtige Aufgabe vorzubereiten.“

Die SPREEFÜXXE erwarten am kommenden Wochenende den SV Werder Bremen im FUXXBAU.

Luchse: Döring, Rossignoli; Harms 3, Christiansen 6/1, Hinz 3, Mathwig 3/3, Pieszkalla, Forsbach 4, Petersen 1, Fischer 2, Saul, Hinrichs, Jopp, Sperling 1/1, Ackmann 2, Niemann

FÜXXE: Trooster, Ludwig; Conze 2, Gouveia 5, Gündel 3, Stefes, Cappellaro, In de Braekt, Schaube 4, Nieuwenweg 2, Werle 10/5, Baßiner 2

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