Der Hauptstadtclub und Lara-Sophie Fichter gehen ab dem kommenden Sommer getrennte Wege. Nach vier Jahren im Trikot der Berlinerinnen wird der Verein den auslaufenden Vertrag der Rückraumspielerin nicht verlängern.
„Nach intensiven und ausführlichen Überlegungen haben wir uns entschieden, Lara für die kommende Spielzeit keinen neuen Vertrag anzubieten, da wir uns auf ihrer Position sportlich neu aufstellen möchten,“ begründet SPREEFÜXXE Trainerin Susann Müller die Entscheidung des Vereins. „Lara hat sich in den vergangenen Jahren seit ihrem Wechsel zu uns enorm weiterentwickelt – das freut mich sehr und verdient großen Respekt. Manchmal müssen Entscheidungen getroffen werden, die rein sportlicher und nicht menschlicher Natur sind, auch wenn sie alles andere als leichtfallen. Sie ist eine große Kämpferin, arbeitet hochprofessionell, ist wissbegierig und bringt eine enorme Leidenschaft für unseren Sport mit. Genau diese Eigenschaften zeichnen sie aus. Für ihre Zukunft wünsche ich ihr von Herzen alles Gute. Jeder Verein, für den sie sich entscheidet, kann sich glücklich schätzen, nicht nur eine ehrgeizige Spielerin, sondern auch einen echten Teamplayer zu gewinnen. Alles Gute, Fichte!“
„Der Abschied fällt mir alles andere als leicht. Ich bin sehr dankbar und glücklich über die Zeit, die ich hier gehabt habe,“ so die 24-jährige. „Ich danke Susi, für alles, was sie an Zeit in mich gesteckt hat. Ich kam als junge Spielerin und sie hat mir das Vertrauen geben, dass ich jetzt da stehe, wo ich stehe. Danke auch an Britta und Nina für die vergangenen Jahre und das Vertrauen, was sie mir entgegengebracht haben. Ich konnte sehr viel lernen und mich handballerisch und menschlich weiterentwickeln, zudem durfte ich viele besondere Menschen kennenlernen.“
Die gebürtige Eisenacherin wechselte 2022 vom Drittligateam des Thüringer HC an die Spree und entwickelte sich in dieser Zeit zu einer Stütze der Mannschaft. Mit ihrer Schnelligkeit und ihren 1:1 Qualitäten, sowie ihrer Identifikation mit dem Verein prägte sie das Team sowohl auf als auch neben dem Spielfeld. „Die SPREEFÜXXE sind für mich wie eine zweite Familie geworden und ich möchte diese Zeit nicht missen,“ so Fichtner weiter. „Danke an die Fans, Helfer und Sponsoren für Eure Arbeit, die Freude und das Engagement, was ihr mitbringt. Die Heimspiele habt ihr zu etwas ganz Besonderem gemacht. Es ist noch nicht vorbei und ich werde für unsere Ziele kämpfen.“
„Wenn sich Wege trennen, ist das immer schwer,“ so SPREEFÜXXE Managerin Britta Lorenz über die 1,67 m große Rückraumspielerin. „Ich freue mich über die Zeit, die wir mit Lara-Sophie hatten und danke ihr herzlich für ihren Einsatz und Identifikation zum Verein und wünsche ihr von Herzen alles Gute.“